Die Wirkkraft der Stimme: Klang, Nervensystem und Verkörperung
im therapeutischen Kontext
Samstagsseminar 22. März 2025, 09.30 – 15.30 Uhr - Psychoanalytisches Seminar Bern
Frau Corinne Castelli, Dipl.-Schauspielerin, BA Pädagogik der Frühen Kindheit, ausgebildet in der Lichtenberger Methode® für angewandte Stimmphysiologie und Somatic Experiencing®
Die Wirkkraft der Stimme:
Klang, Nervensystem und Verkörperung im therapeutischen Kontext
Für Menschen in therapeutischen Berufen kann die eigene Stimme als wertvolle Ressource zur Selbst- und Co-Regulation eingesetzt werden.
Die Beschäftigung mit der eigenen Stimme verfeinert ausserdem die Körper- und Hörwahrnehmung.
Die menschliche Stimme ist eines unserer wichtigsten Kommunikationsmittel und offenbart unseren inneren Zustand.
Sie transportiert Emotionen wie Freude, Wut oder Trauer und beeinflusst, wie wir auf andere wirken.
Dauerstress, Ängste und traumatische Erfahrungen können die Beweglichkeit und Vitalität von Körper und Stimme erheblich einschränken. Dadurch geht die Fähigkeit zu freiem, unbeschwertem Ausdruck oft verloren.
Der Kehlkopf, unser Stimmorgan, reagiert besonders sensibel auf Stress, was sich in einem gepressten, monotonen oder hauchigen Klang äußern kann.
Der Zustand des autonomen Nervensystems spiegelt sich direkt im Stimmausdruck wider und kann umgekehrt von diesem beeinflusst werden.
Das Tagesseminar wird folgende Themen theoretisch und praktisch behandeln: – Verbindung von Stimme und Nervensystem (Polyvagale Theorie) – Bedeutung des Hörens für Sicherheit und Verbindung – Stimmklang und Schwingung in der Selbst- und CoRegulation – Die Stimme als Brücke zwischen innerer und äußerer Welt